Dämme das Schwitzen auf der Haut ein
Trage ein Antitranspirant auf die saubere, trockene Fußhaut auf. Aluminiumchlorid hilft, die Schweißbildung an deinen Füßen vorübergehend zu reduzieren.
Nasse Socken, ein klammes Gefühl und Schuhe, die schnell anfangen zu riechen: Schweißfüße können dich den ganzen Tag beschäftigen. Vielleicht wäschst du deine Füße besonders oft oder benutzt ein erfrischendes Spray, merkst aber, dass die Feuchtigkeit und der Geruch immer wieder zurückkommen.
Das liegt daran, dass bloßes Waschen oder das Überdecken des Geruchs kaum etwas daran ändert, wie stark deine Füße schwitzen. Außerdem kann zurückbleibende Feuchtigkeit in deinen Socken, Einlegesohlen und Schuhen dazu führen, dass der Geruch wieder entsteht.
Was tun gegen Schweißfüße? Gehe das Problem an zwei Stellen an: Reduziere das Schwitzen auf deiner Fußhaut und sorge dafür, dass auch deine Schuhe gut trocknen können. Mit einer festen Routine für deine Füße und Schuhe bekommst du Feuchtigkeit und wiederkehrenden Geruch besser in den Griff.

Und was kannst du tun?
Schweißfüße entstehen durch übermäßiges Schwitzen und die Bakterien, die auf der feuchten Haut und in deinen Schuhen gedeihen. Was tun? Geh das Problem von zwei Seiten an: Reduziere das Schwitzen auf der Haut und halte deine Schuhe trocken und frisch.
Trage ein Antitranspirant auf die saubere, trockene Fußhaut auf. Aluminiumchlorid hilft, die Schweißbildung an deinen Füßen vorübergehend zu reduzieren.
Feuchtigkeit und Geruch können in Schuhen und Einlegesohlen zurückbleiben. Lass deine Schuhe deshalb gut trocknen und trage nicht jeden Tag dasselbe Paar.
Wasch und trockne deine Füße sorgfältig, zieh jeden Tag saubere Socken an und wechsel sie, sobald sie feucht werden. Eine feste Routine funktioniert besser als ab und zu etwas auszuprobieren.
Weniger Schwitzen fängt bei trockener Fußhaut an
Nur einen frischen Duft auf deine Füße oder Schuhe aufzutragen, ändert kaum etwas daran, wie stark deine Füße schwitzen. Ein Deodorant hilft vor allem gegen Geruch, während ein Antitranspirant dazu dient, die Schweißmenge zu reduzieren.
Wende PediSpray® daher direkt auf deine Fußhaut an. Sprühe das Produkt vorzugsweise abends auf saubere, vollständig trockene Füße. Lass das Produkt gut trocknen, bevor du Socken anziehst.
Vergiss auch deine Schuhe nicht. Lass sie gut lüften, wechsle regelmäßig das Paar und benutze PediFris® Classic, wenn Feuchtigkeit und Geruch im Material hängen bleiben.
Reduziere übermäßiges Schwitzen und sag stinkenden Füßen und Schuhen endgültig Lebewohl.
Fang noch heute mit dieser einfachen Routine an
Wasch deine Füße täglich und spül Seifenreste gründlich ab.
Trockne deine Füße sorgfältig ab, auch zwischen den Zehen.
Trage PediSpray® auf vollständig trockene und intakte Haut auf.
Lass das Spray trocknen, bevor du Socken anziehst.
Zieh jeden Tag saubere Socken an.
Wechsle deine Socken, sobald sie feucht werden.
Wechsle regelmäßig deine Schuhe.
Nimm die herausnehmbaren Einlegesohlen aus deinen Schuhen, damit sie separat trocknen können.
Verwende „PediFris® Classic“, wenn Feuchtigkeit und Geruch in deinen Schuhen hängen bleiben.
Wähle das Spray, das zu deinem Schweißausstoß an den Füßen passt
Hast du ab und zu feuchte Füße oder benutzt du zum ersten Mal ein Antitranspirant? Dann ist PediSpray® Regular ein logischer Einstieg. So kannst du in Ruhe herausfinden, wie deine Haut reagiert und wie oft du das Produkt bei dir anwenden musst.
Werden deine Socken schnell nass oder hast du fast täglich Probleme mit Schweißfüßen? Dann passt PediSpray® Strong vielleicht besser zu deinem Problem. Eine stärkere Variante ist nicht automatisch für jeden die beste Wahl: Wie deine Haut reagiert, bleibt wichtig.
Trage beide Varianten dünn auf saubere, trockene und intakte Haut auf. Verwende das Spray seltener, wenn deine Haut brennt, gerötet oder gereizt ist. Sprühe nicht auf Wunden, Risse oder frisch rasierte Haut.
Trockene Füße erfordern eine feste tägliche Routine
Ein trockener Start hilft, aber deine täglichen Gewohnheiten entscheiden darüber, wie es weitergeht. Zieh keine feuchten Socken wieder an und wechsle sie, sobald sie klamm werden. Nimm gegebenenfalls ein zusätzliches Paar mit zur Arbeit, zum Sport oder an heißen Tagen.
Gib deinen Schuhen genügend Zeit, um vollständig zu trocknen. Wechsle am besten die Paare, nimm herausnehmbare Einlegesohlen aus deinen Schuhen und lass beide separat lüften. Das ist besonders wichtig bei Arbeits-, Sport- und Sicherheitsschuhen, in denen Wärme nur schwer entweichen kann.
Treten deine Schweißfüße plötzlich auf, schwitzt du auch nachts stark oder beeinträchtigen die Beschwerden dein tägliches Leben stark? Dann sprich das mit deinem Hausarzt an. Manchmal sind weitere Untersuchungen oder eine andere Behandlung nötig.
Los geht’s? Wähle ein Spray gegen Schweißfüße(PediSpray® Regular oder Strong) für deine Füße und ein Puder gegen Schweißfüße(PediFris® Classic) für deine Schuhe.
Antworten zu Ursachen, was hilft, Pitted Keratolyse, Hausmittel, Geruch in Schuhen und wann du ärztlichen Rat einholen solltest.
Schweißfüße bedeuten, dass deine Fußsohlen (und manchmal auch der Spann) mehr Schweiß produzieren, als zur Kühlung nötig ist. Auf den Fußsohlen befinden sich sehr viele Schweißdrüsen, oft spricht man von über 250.000 Drüsen pro Fuß.
Häufige Ursachen: Vererbung, Stress, Hitze, Sport, enge oder nicht atmungsaktive Schuhe und synthetische Socken. Frischer Schweiß riecht an sich kaum; ein unangenehmer Geruch entsteht vor allem, wenn Feuchtigkeit lange in Socken und Schuhen verbleibt und Bakterien und Pilze den Schweiß zersetzen. Bei stinkenden Füßen und Fußgeruch entsteht der Geruch vor allem auf der Haut; bei stinkenden Schuhen bleiben Feuchtigkeit und Geruch häufig im Futter hängen.
Am besten kombinierst du zwei Maßnahmen: weniger Schweiß auf der Haut und weniger Bakterien in deinen Schuhen.
Ergänze das Ganze durch gründliches Abtrocknen, atmungsaktive Socken und lass die Schuhe 24 Stunden lang lüften.
Wenn deine Füße und Schuhe lange nass und warm bleiben, haben Pilze und Bakterien bessere Chancen:
Achte auf Schweiß und Hygiene (weniger Feuchtigkeit auf der Haut + saubere, trockene Schuhe), um diese Probleme zu vermeiden oder die Behandlung mit eventuellen Antimykotika zu unterstützen.
Keratoma sulcatum (auch Pitted Keratolyse) sind kleine Vertiefungen in der Haut der Fußsohle, oft an der Ferse oder am Fußballen, manchmal mit einem säuerlichen oder stechenden Geruch. Sie entstehen durch Bakterien, die die Haut unter feuchten Bedingungen zersetzen.
Längeres Schwitzen und Schuhe, die nicht trocknen, gehören zu den Risikofaktoren. Vorbeugung: Halte deine Füße trocken, lass deine Schuhe lüften, vermeide synthetische Materialien und achte – genau wie bei Schweißfüßen – darauf, die Schweißbildung auf der Haut zu regulieren und dein Schuhwerk hygienisch zu halten.
Ein Fußdeodorant überdeckt vor allem den Geruch mit Parfüm; die Schweißmenge und die Feuchtigkeit in deinem Schuh bleiben weitgehend gleich.
Ein Antitranspirant (auch für die Füße) soll die Schweißabsonderung vorübergehend reduzieren, wodurch die Oberfläche weniger feucht bleibt. Bei durchnässten Füßen ist diese Maßnahme auf der Haut oft der wichtigste Schritt neben guter Hygiene und trockenen Schuhen.
Backpulver oder Essig werden manchmal verwendet, um Gerüche zu mildern oder Oberflächen zu entfetten; das kann kurzfristig helfen. Sie hemmen die Schweißproduktion deiner Schweißdrüsen nicht dauerhaft und sind kein Ersatz für eine regelmäßige Routine mit geeigneten Fußpflegeprodukten und Schuhhygiene.
Für eine den ganzen Tag über spürbare Verbesserung sind Antitranspirant am Fuß sowie Hygiene im Schuhwerk in der Regel zuverlässiger als nur Hausmittel.
Bestimmte Bakterienstämme in einem feuchten, schlecht belüfteten Schuh können Schweiß in Stoffe zersetzen, die ammoniakartig riechen – oft als „Katzenpissgeruch“ beschrieben. Dieser Geruch kann ins Futter eindringen.
Weniger Feuchtigkeit (weniger Schweiß auf der Haut + Schuhe richtig trocknen lassen) und Produkte, die gezielt gegen Bakterien im Schuhwerk wirken (wie PediFris® Classic), helfen, diese Art von Geruch zu bekämpfen. Die praktischen Schritte gegen stinkende Schuhe gehen separat gegen Feuchtigkeit und Geruch im Futter vor.
Übermäßiges Schwitzen an sich ist keine ansteckende Erkrankung: Es hängt von deinen Schweißdrüsen und Faktoren wie Hitze und Stress ab.
Beachte aber: Ein dauerhaft feuchtes Milieu im Schuh erhöht das Risiko für Pilzbefall (wie Fußpilz), und dieser kann über nasse Böden oder gemeinsam genutzte Umkleideräume durchaus ansteckend sein. Gründliches Trocknen und gute Hygiene verringern dieses Risiko.
Geh zum Arzt, wenn du Schmerzen, offene Wunden oder Anzeichen einer Infektion hast oder wenn du Diabetes hast und dir Sorgen um deine Füße machst. Auch wenn du extrem stark schwitzt (Hyperhidrose) und das dich im Alltag beeinträchtigt: Dann können andere Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden.
Für allgemeine Informationen zum Thema Schwitzen verweisen wir auch auf Thuisarts.nl, Schweißfüße.
Erstellt von Judith de Jong (Inhaltsverantwortliche, PediFris®). Medizinisch geprüft von Sébastien Dequidt, Podologe. Aktualisiert am 31 Juli 2026. Wir stützen uns auf die Praxis der Fußpflege und auf die unten genannten medizinischen Quellen.
Bei hartnäckigen Beschwerden, Nagelpilz, Fußpilz oder übermäßigem Schwitzen: Wenden Sie sich an Ihren Arzt, Podologen oder Ihre Fußpflege.